Ex und hopp? Vor- und Nachteile von Exif-Metadaten

Copy LeftJeder Fotograf hat so seine eigene Art, Bilder zu verwalten. Ich benutze Lightroom und verschlagworte alle meine Fotos. Somit habe ich immer den Überblick über meinen Bildbestand. Beim Exportieren hinterlasse ich zumindest eine Copyright-Notiz in der Datei, die jedoch nicht im Bild sichtbar ist.
Als ich neulich ein paar Fotos bei Facebook hochgeladen habe, war ich doch sehr überrascht, als ich gemerkt habe, dass Facebook genau diesen Copyright-Hinweis stillschweigend löscht. Nach ein paar kleinen Experimenten war es schnell offensichtlich: Facebook entfernt jede Art von Metadaten. Jegliche Herkunft eines Bildes wird somit verschleiert. Ich vermute mal das offizielle Statement dürfte lauten, man möchte ein paar Bytes an Speicherplatz pro Bild sparen. Und die meisten Usern dürfte es ohnehin nicht auffallen.

Trotzdem stellt sich mir die Frage: Metadaten – ja oder nein? Und welche Vor- bzw. Nachteile ergeben sich daraus?

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Fotofreitag: Eric Ryan Anderson

Jeden Freitag möchte ich an dieser Stelle das Portfolio vorstellen, das mich in dieser Woche am meisten beeindruckt hat.

eric_ryan_andersonGestern bin ich auf ein sehr interessantes Portfolio von Eric Ryan Anderson gestoßen. Interessant deswegen, weil das Portfolio eine Vielzahl sehr spannender Portraits enthält.

Eric hat dabei die gesamte Spannweite auf lager: Close-Ups, Group-Shots, Schwarz-Weiß, Farbe und leicht entsättigte Bilder (zur Zeit total en vogue).

Viel Spaß beim Durchklicken

Fotofreitag: Photography Blogger

Jeden Freitag möchte ich an dieser Stelle das Portfolio vorstellen, das mich in dieser Woche am meisten beeindruckt hat.

Photography BloggerDas Web ist eine großartige Ressource, um Inspiration zu finden. Unzählige Websites zeigen fantastische Fotografien und beeindruckende Bilder.

Auf Photography Blogger gibt es jede Menge davon. Nach Themen sortiert, von witzig bis skurril, von bunt bis schwarz/weiß. Möwen, Doughnuts, Straßen… alles ist dabei.

Jeder Post beschäftigt sich mit einem Thema und das Archiv ist mitlerweile beachtlich.

Viel Spaß beim Stöbern

THW Großübung

THW 1Wie die meisten Hobbyfotografen komme auch ich an die interessanten Shootings eher durch Zufall und Connections. So war es auch dieses mal. Bei etwas Small-Talk im Büro erfuhr ich von meinem Arbeitskollegen Sven, dass er für die Öffentlichkeitsarbeit beim Technischen Hilfswerk Geretsried zuständig ist.

Beim Mittagessen führten wir die Diskussion fort und einigten uns bald, dass ich einmal bei einer Übung dabei sein kann und ihn dafür mit Bildmaterial versorge. Lange mussten wir nicht warten, denn das THW macht regelmäßig kleinere und größere Übungen.

Am diesem Wochenende war es dann soweit. Vom 10. bis 11. Juli fand die THW Großübung „Pfaffenwinkel – Bergung 2009“  des GFB Bad Tölz in und um Schongau statt. Die Basiseinheiten aus neun Ortsverbänden, zusammen rund 250 Mann stark, trainierten rund 36 Stunden.

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Fotofreitag: plsr

plsr

Jeden Freitag möchte ich an dieser Stelle das Portfolio vorstellen, das mich in dieser Woche am meisten beeindruckt hat.

Information overdose… Ich bin immer auf der Suche nach neuen Portfolios, die mich inspirieren, die mir Ideen geben und mich auf neue Sichtweisen bringen. Jetzt habe ich meine neue Homepage gefunden: plsr. for your eyes only – featuring the world’s best photographers.

Auf dieser Seite von Jan Hendrik Weiss werde ich difinitiv noch einige Zeit verbringen.

Viele Portfolios von zum Teil wirklich großartigen Fotografen.

happy  surfing!

Shooting mit Niklas

Über die MK habe ich Niklas kennen gelernt und vor zwei Wochen haben wir uns dann auf ein Shooting getroffen. Diesmal waren wir ausschließlich on-location unterwegs, weswegen die Bilder vom Stil her  etwas anders (bzw. cooler) als meine bisherigen sind.

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Fotofreitag: Richard Avedon

Jeden Freitag möchte ich an dieser Stelle das Portfolio vorstellen, das mich in dieser Woche am meisten beeindruckt hat.

In der digitalen Fotografie ist Postproduction ein fester Bestandteil des Workflows. Da werden kleinere „Fehler“ wegretuschiert, Aufnehmefehler korrigiert oder ganz neue, künstliche Welten geschaffen. Kaum ein Bild wird nicht in irgendeiner Form nachbearbeitet.

Natürlich hat man auch früher in der Dunkelkammer Einfluss darauf genommen, wie der Abzug aussehen wird. Trotzdem frage ich mich manchmal, ob wir uns nicht schon zu sehr an Photoshop & Co gewöhnt haben? Ob wir nicht schon zu abhängig von ihren Möglichkeiten sind. Ob wir nicht zu technikgeil sind?

Darum heute mal wieder ein kleiner Reminder, worum es wirklich geht: Fotografieren. Richard Avedon hatte kein Photoshop, kein Lightrom, keinen Multi-Core Rechner. Er hatte eine Kamera. Und jede Menge Kreativität.

http://www.richardavedon.com/

am schärfsten

Scharfe PeperoniDies ist der dritte und letzte Teil der Serie scharf, schärfer, am schärfsten. Nachdem nun geklärt ist, was Schärfe eigentlich bedeutet und wie man scharfe Fotos aufnimmt, geht es nun um das nachträgliche Schärfen von Bildern.

Die beste Ausgangsbasis ist natürlich ein scharfes Bild. Nach der Bearbeitung, als letzter Schritt, wird nun am Rechner der Schärfeeindruck eines Bildes erhöht. Für Bilder, die online angesehen werden, reicht die Beurteilung am Monitor. Werden die Bilder in die Druckerei gegeben, sollte man sich vorher informieren, wie stark die Bilder geschärft werden müssen.

Letztendlich gibt es viele Möglichkeiten, dieses Ziel zu erreichen. Die zwei populärsten sind Unscharf Maskieren und schärfen über den Hochpass-Filter.
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Fotofreitag: Christoph Martin Schmid

christoph-martin-schmidJeden Freitag möchte ich an dieser Stelle das Portfolio vorstellen, das mich in dieser Woche am meisten beeindruckt hat.

Drüben beim Martin von kwerfeldein bin ich auf das Portfolio von Christoph Martin Schmid gestoßen. Und das ist genau mein Geschmack. Wunderschöne, perfekt ausgeleuchtet Bilder. Und doch stimmt hier irgendwas nicht. Der erste Eindruck trügt, und je länger man sich die Bilder ansieht, umso stärker erkennt man, dass da viel mehr ist.

Und genau das liebe ich so an diesen Bildern. Es sind nicht einfach nur Fotos. Nein, es sind Bilder, die Geschichten erzählen. Bilder, die man länger betrachten muss. Bilder, auf denen man auch nach einiger Zeit immer noch neue, witzige oder skurrile Details entdeckt.

Nehmt euch die Zeit, schaut euch das Portfolio in Ruhe an, und genießt dieses spannenden Spiel zwischen Perfektionen und paradoxem Bildinhalt.