Fotofreitag: Richard Avedon
Jeden Freitag möchte ich an dieser Stelle das Portfolio vorstellen, das mich in dieser Woche am meisten beeindruckt hat.
In der digitalen Fotografie ist Postproduction ein fester Bestandteil des Workflows. Da werden kleinere “Fehler” wegretuschiert, Aufnehmefehler korrigiert oder ganz neue, künstliche Welten geschaffen. Kaum ein Bild wird nicht in irgendeiner Form nachbearbeitet.
Natürlich hat man auch früher in der Dunkelkammer Einfluss darauf genommen, wie der Abzug aussehen wird. Trotzdem frage ich mich manchmal, ob wir uns nicht schon zu sehr an Photoshop & Co gewöhnt haben? Ob wir nicht schon zu abhängig von ihren Möglichkeiten sind. Ob wir nicht zu technikgeil sind?
Darum heute mal wieder ein kleiner Reminder, worum es wirklich geht: Fotografieren. Richard Avedon hatte kein Photoshop, kein Lightrom, keinen Multi-Core Rechner. Er hatte eine Kamera. Und jede Menge Kreativität.