Fotofreitag: Annie Leibovitz
Mit dem Fotofreitag verfolge ich das Ziel, immer wieder neue, inspirierende Portfolios zu finden und vorzustellen. Einerseits, um mich selbst ständig auf der Suche zu halten und andererseits, um eine immer fortlaufende Liste kleiner und größere Fotografen aufzubauen. Dabei interessieren mich natürlich primär digitale Portfolios, die man jederzeit und überall besuchen kann.
Aber bei dieser Frau muss man einfach die Originale sehen: Annie Leibovitz.
Über das Wochenede war ich in Berlin und besuchte ihre Ausstellung “A Photographer’s Life” im C|O Berlin. Es ist beindruckend, welche Wirkung ihre Bilder auf einen haben, wenn man hautnah und nur wenige Zentimeter davor steht.
Neben den berühmten Star-Portraits (unter anderem eine nackte, schwangere Demi Moore, den langhaarigen Brad Pitt, Chris Rock, Jim Carrey, Nicole Kidman und Jonny Depp) waren auch viele Bilder aus ihrer privaten Sammlung mit dabei: Landschaften, Urlaube und Familie.
Während die Auftragsarbeiten in großen Abzügen an der Wand hingen waren die Familienfotos eher klein gehalten und gerahmt. Dadurch entstand ein sehr familiärer Flair und ein einsprechender Kontrast zu den anderen Bilder. Ob das Absicht war, weiß ich nicht. Aber ich vermute schon.
Auf jeden Fall werde ich mir jetzt wieder öfters Fotoausstellungen ansehen. Denn so faszinierend und grenzenlos die digitale Welt ist; mit dem Charme eines Museums oder einer Ausstellung kann sie nicht mithalten.
Die heißt Liebovitz, nicht Leibovitz
Leibovitz stimmt schon, siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Annie_Leibovitz