Quicktip – Bildschirm invertieren

Es gibt ja so Funktionen, bei denen ich mich frage, wofür sie sind. Eine davon habe ich kürzlich in Mac OS X entdeckt: Bildschirm invertieren. Diese Funktion, oder besser, dieses Tastaturkürzel macht nichts anders, als den kompletten Bildschirm zu invertieren. Aus Schwarz wird Weiß oder in der Sprache der Fotografen: ein Negativ des Bildschirms.

Das sieht nicht nur komisch aus, es erschien mir auch eher nutzlos. Bis heute.

Beim Nachbearbeiten von Bildern, insbesondere Portraits, entferne ich als erstes störende Flecken. Schmutz auf dem Sensor oder Hautunreinheiten. Je länger ich aber vor einem Bild sitze, umso blinder werde ich und übersehe hier und da den einen oder anderen Fleck. Der berühmte Wald und die Bäume.

Und jetzt ist das Invertieren unschlagbar. Mit nur einer Tastenkombination wird mein Bild zum Negativ, egal welches Programm ich verwende. Und noch besser. Ohne, dass ich das Bild verändere.

Mit ctrl + alt + cmd + 8 invertiere ich meinen ganzen Monitor, erneut gedrückt, und ich bin wieder im Normalmodus.

Im invertieren Modus sind helle Punkte nun Schwarz und dunkle Punkte weiß. Das ist ein völlig neuer Blickwinkel und hilft gerade bei der Beautyretusche schnell und einfach störende Flecken zu finden.

Ob es auf Windows eine vergleichbare Funktion gibt, weiß ich nicht. Zur not tut es aber auch eine Ebene in Photoshop: Invers.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

Es wird Sommer

sommerzeitDie Sonne scheint, die Tage werden wieder länger und es wird endlich wärmer. Mit anderen Worten: der Sommer kommt, und so auch die Sommerzeit. Darum heißt es heute Nacht: Uhren umstellen.

Die Normalzeit, wie die Winterzeit korrekt heißt, ist zu Ende und es beginnt die Sommerzeit. Daher werden alle Uhren um eine Stunde vorgestellt, also um 2 Uhr nachts auf 3 Uhr. Merken kann man sich das gut mit dem Englishen Sprichwort spring forward, fall back, das sowohl auf Sport als auch auf Frühling und Herbst anspielt: im Frühling wird vorgestellt, im Herbst zurück.

Wer sich für die ganze Geschichte der Zeitumstellung interessiert, sollte sich einmal den ausführlichen Artikel bei Wikipedia ansehen.

Übrigens: nicht alle Kameras sind so schlau, dass sie die interne Uhr automatisch anpassen. Darum auch mal einen Blick auf die Kamera werfen, ob das Datum stimmt. Sonst gibt es später eine böse Überraschung beim auswerten der Exif-Daten.

Gastartikel auf kwerfeldein: DNG – Eine echte Alternative?

Diesen Montag erschien ein Artikel von mit auf kwerfeldein zum Thema DNG – Eine echte Alternative?

Der Beitrag ist für alle, die sich schon immer gefragt haben, was denn DNG ist, wieso es erschaffen wurde und welchen Einfluss es auf die digitale Fotografie hat.

Übrigens, sehr zu empfehlen sind auch die Kommentare unter dem Artikel, da einige Leser dort ihre Erfahrungen mit DNG gepostet haben.

Creative Light

clgear

Creative Light Softbox

Fast alles, was ich über Fotografie weiß, habe ich aus dem Internet. Dank der vielen Fotografen, die ihr Wissen auf Websites und Blogs teilen. Aber auch dank einigen wenigen Firmen, die im Web 2.0 Stil Tutorials, Dokus und Videos online stellen.

Eine dieser Firmen ist Creative Light aus Schweden. Bisher hatte ich noch nie von ihnen gehört, doch sie haben mich sofort überzeugt. Diverse Youtube Videos, ein paar Broschüren und eine anständige Anleitung und Erklärung zu Ihren Softboxen, Schirmen und sonstigen Lichtformern. All das findet man sofort auf deren Website. Da macht das Entdecken der Produkte richtig Spaß.

Artikel vollständig lesen »

Happy Birthday, Blog

CakeHeute vor einem Jahr, an einem Freitag den 13, habe ich mich entschlossen, ein Fotoblog zu starten. blog.phischeye.de war geboren. Pünktlich zum ersten Geburtstag möchte ich einmal ein paar Zahlen und Fakten präsentieren.

In den letzten 12 Monaten habe ich 56 Artikel publiziert, die Ihr mit 83 Kommentaren versehen habt. Vielen Dank dafür!

Mit fast 1000 Zugriffen ist Tricks für das Lichtzelt der erfolgreichste Artikel, dicht gefolgt von den beiden Posts Fototour auf dem Münchner Frühlingsfest und Ex und hopp? Vor- und Nachteile von Exif-Metadaten.

Die wichtigsten Keywords waren Lichtzelt, blog.phischeye.de (huch!?) und Bildsensor. 22 % des Traffics habe ich Martin Gommel von Kwerfeldein zu verdanken, 9% Twitter.

Insgesamt macht das in den letzten 12 Monaten

  • 10.463 Zugriffe
  • 18.680 Seitenzugriffe
  • 2:14 Minuten durchschnittliche Besuchszeiten
  • 101 Google FeedReader Abonnenten

Soviel zu den Zahlen. Jetzt aber, Happy Birthday, Blog!

Guten Rutsch

Ka BoooomIch wünsche allen Lesern einen Guten Rutsch und alles Gute, viel Glück und Gesundheit und immer das richtige Licht  für 2010!

Wer noch unsicher ist, wie er das Feuerwerk fotografiert, sollte sich einmal diesen Beitrag bei der Digital Photografy School How To Photograph Fireworks ansehen.

Eine inspirierende Serie mit 61 Best-Of Bilder aus dem Jahr 2009 hat PhotographyBlogger.net bei 61 Great Pictures from 2009.

Neue Website online!

www.phischeye.deEndlich ist das Baustellen-Log auf phischeye verschwunden.

Nachdem ich nun schon seit einem dreiviertel Jahr auf dieser Domain blogge, wurde es Zeit, dass auch eine normale Homepage mit Portfolio entsteht.

Sollte jemand feststellen, dass die Homepage in einem Browser nicht richtig angezeigt wird, wäre ich für einen Tipp dankbar. Und IE6 zählt nicht! ;-)

Phil

Shooting im Fotostudio mit drei Blitzen

Studio Shooting mit NinaDer Reiz der Studiofotografie liegt darin, dass sie einem die volle Kontrolle über das gesamte Bild gibt. Man ist nicht einfach nur Beobachter sondern Schaffer einer ganzen Szene. Was für den Maler die weiße Leinwand ist, ist für den Fotografen das leere Studio. Jetzt heißt es, eine entwickelte Idee zu realisieren und auszuleuchten.

Wer im Studio fotografiert hat nicht nur die volle Kontrolle über den Bildaufbau und Inhalt sondern auch über das Licht: Anzahl der Lichtquellen, Intensität, Richtung, Farbe, Soft oder Hart. Das sind viele Möglichkeiten, aber auch viele Herausforderungen. Der Phantasie sind jedenfalls keine Grenzen gesetzt.

Bei so vielen Freiheiten empfiehlt es sich, systematisch vorzugehen. In diesem Post möchte ich euch meine Vorgehensweise in der Studiofotografie zeigen. Entstanden sind die Bilder mit der bezaubernden Nina in meinem Studio vor einem neutral-grauen Hintergrund.

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Fotofreitag: Hoffer Photography

hofferFreitags möchte ich an dieser Stelle das Portfolio vorstellen, das mich in dieser Woche am meisten beeindruckt hat.

Ich surfe ja regelmäßig und gerne auf den Websites und Portfolios anderer Fotografen. Um mich inspirieren zu lassen, um neue Ideen und Kompositionen zu sehen oder auch nur, weil ich gerne gute Bilder sehe.

Diesmal habe ich wieder einen besonderen Leckberbissen gefunden: Hoffer Photography aus Philadelphia, USA.

Seine Bilder wirken sehr lebensfroh und strahlen unglaublich viel Menschlichkeit aus. Doch er schaft es nicht nur, inhaltlich genau den richtigen Moment zu erwischen. Seine Bilder sind auch von der technischen Seite her sehr interessant. Spannendes Gegenlicht, interessante Farben, absolut faszinierendes Schwarz/Weiß und super schöne Bildkompositionen.

Dazu ein absolut schönes Spiel mit Schärfe und Unschärfe.

Auf der Website gibt es eine Diashow an Bildern, richtig viele Fotos aber findet man im Blog.

Fotofreitag: Richard Moran

richard_moranFreitags möchte ich an dieser Stelle das Portfolio vorstellen, das mich in dieser Woche am meisten beeindruckt hat.

Diese Woche war es das Portfolio von Richard Moran, einem professionellen Photografen aus Leeds, UK.

Er schafft es auf seinem Portfolio einen bunten Mix aus lebensfrohen Portraits und schöner Werbefotografie zu präsentieren. Dabei gelingt es ihm auf beeindruckende Weise, auf allen Bildern den Menschen in den Vordergrund zu stellen. Nicht aufdringlich oder energisch, sondern auf sehr diskrete, ausgewogenen Art und Weise.

Viel Spaß beim Durchklicken und Happy Halloween,

Phil